Neuigkeiten
psst..

It means a lot to me, to have written this poem.
It's not easy finding the right words, especially if you know and appreciate the affected person.
Only for her sake it was possible to dress these in words - and feel with her.

Please like and share! It's for a woman, who lost a child that way. To loose a child on a tragic way is nearly impossible to express in words, even for me as a poet, -
but to feel a baby dying in your womb and give him death birth is unimaginable...
but read for yourself...

Death in me

Everything seemed to be fine
you shoult be by my side cheerfully
mother and child hand in hand,
but then the diagnosis that you are dead,
my boy
gingerly, I put my hands on my belly,
shoult give birth to you
but-
slowly the Grim Reaper was sneaking up to me quiet
rapidly they took you, my loved child.
I trembled in fury but with one little tear
I wished a good journey to you.

There's only a little tombstone left as memory...

© Copyright. All rights reserved,
written by John Marten Tailor

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Germany - Bielefeld 29.06.2018

Es bedeutet mir viel, dieses Gedicht verfasst zu haben. Es gelingt nicht immer die richtigen Worte zu finden, schon gar nicht, wenn man die Person persönlich kennt und zu schätzen weiß. Allein ihr zuliebe habe ich es in diese Worte kleiden können und nehme Anteil.

Like und teile, es ist für eine Frau, die es wirklich durchmachen musste.

Tod in mir

Alles schien in
Ordnung mit Dir
solltest fröhlich
an meiner Seite sein
dann die Diagnose
Du seist tot, mein Junge
Mutter & Kind
Hand in Hand
behutsam legte ich meine Hände
auf den Bauch,
sollte Dich gebären
nur -
langsam schlich sich leise
der Gevatter Tod
an mich ran
schnell nahmen sie
Dich, mein geliebtes Kind
ich bebte innerlich vor Wut
wünschte Dir mit einer Träne
stets eine gute Reise.

Erinnerung ein kleiner Grabstein..

© Copyright. All rights reserved,
written by John Marten Tailor

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Veröffentlicht am, 29.06.2018



Vor ein paar Tagen hat eine gute Bekannte einen Albtraum druchlebt, der an Grausamkeit nicht zu toppen ist.  Ich habe es zum Anlass genommen, daraus ein Gedicht zu entwickeln. Allein ihr zuliebe habe ich dieses Gedicht verfasst und hoffe, dass es unterstützend wirken kann...

Nun das Gedicht auf englisch und anschließend in deutscher Sprache:

Auf Facebook hat es großen Anklang gefunden, mit 534 Like´s, über 60 mal geteilt und 13.234 Lesern stellt es eine breite Base auf..

aber lest einfach selbst..


Dark night

As every night it appears:
the bridge -
a man is crossing it
carrying the number nine on his back,
wearing a leathery ear cap
I'm rolling and turning in my bed like wild.

As every night I'm dreaming
see him, what's his intention to say?
feeling strong hands
at wirst and ankle
trying to free myself
seeing him, the man no. 9.

As every night it appears:
the bridge in the fog, the man
no. 9.
Pain in my lap
rolling over me unbearable
blood pours out between my fingers.

As in those nights, the bridge is covered with fog
I'm screaming from out of my throat, seeing the
man no. 9.
He's carrying a fetus uphold and stinging it.
I'm awake now, screaming, crying bitterly and
holding my lap.
There's no blood and I remember,
not to be pregnant at all.

© Copyright. All rights reserved,
written by John Marten Tailor



Dunkle Nacht

Wie in jeder Nacht, sehe ich sie:
Die Brücke -
ein Mann seines Weges zieht
mit der Ziffer Neun auf dem Rücken,
lederne Ohrenmütze
ich mich im Bett wild drehe und wende.

Wie in jeder Nacht, träume ich
sehe ihn, was will es mir sagen?
Spüre kräftige Hände
an Hand -und Fußgelenken,
versuch mich zu befreien -
sehe den Mann No. 9.

Wie in jeder Nacht, sehe ich sie
die Brücke im Nebel, den Mann
No. 9
der Schmerz in meinem Schoß
uferte schier zum Unerträglichen
Blut strömte zwischen meine Finger.

Wie in jener Nacht, die Brücke im Nebel verhüllt
schreie aus voller Kehle, sehe den Mann
No. 9
er hält den Fötus hoch erhoben und sticht zu
ich erwache, schreie, weine bitterlich,
halte mit letzter Kraft meinen Schoß
kein Blut und erinnere mich,
nicht schwanger gewesen zu sein.

© Copyright. All rights reserved,
written by John Marten Tailor

veröffentlicht am 10.06.2018

Im Rahmen der Prävention eines gewalterfahrenen Jungens (9), sollte ich als Dichter in einem sozialen Projekt in Sachen Literatur unterstützen. Die Dame hatte sich als leitende Therapeutin ausgegeben und mich gefragt, ob ich Interresse hätte, Unterstützung zu leisten. Ich gab ihr meine Telefonummer mit auf den Weg, sie hat sich jedoch nicht zurückgemeldet und verpasst die Chance, dieses Gedicht kostenfrei abzuholen...

Ich wünsche dem Jungen alles Gute...


Ungebremste Wut

Ungebremste Wut

Wertvoll das Leben ist
- Du -
bist wertvoll
doch - die Zeit
hat es mit dir -
nicht gut gemeint
Deine Seele
hat -
Narben davon getragen
nur wenige wollen es sehen,
deine Augen erzählen
von den Taten,
deine Stimme gequält
berichtet
unter Tränen
kniend entlädt deine Wut
hält an für diesen Moment
die Zeit -
Menschen, denen du dich anvertraust
schauen mit großen Augen
und -
Stille kehrt ein -
Nun erhebe ich die Stimme
versuche dir aufrichtig zu begegnen
mir dabei der Kloß im Halse
es erschwert
Dir zu sagen, dass Du
nicht allein deine Last tragen musst.

©Copyright
Alle Rechte vorbehalten
Geschrieben von
John Marten Tailor


veröffentlicht am  11. Mai 2018; aktualisiert 20.05.2018